Donnerstag, 3. Dezember 2009

Adelaide und Umgebung

>Halloechen meine Lieben!

Hab mich ja echt schon lange nicht mehr gemeldet, doch das hatte auch einen Grund. War naemlich fuer 3 Wochen auf einer Farm, zum arbeiten. Dort hatten wir zwar Internetzugang aber nur ganz kurz zum E-mails lesen.

Ja wo bin ich das letzte Mal stehen geblieben?
Also ich bin ja mittlerweile ganz wo anders. Hab mir von Brisbane (im Osten) einen Flug genommen nach Adelaide (im Sueden) bin dafuer 3 Stunden geflogen. Mittlerweile ist mir klar geworden, dass man von einer Stadt zur naechsten schon mal einige 1000 km zuruecklegen muss.
Und diese 3 Monate sind eindeutig viel zu kurz fuer dieses riessige Australien.

Gelandet bin ich am Abend in Adelaide und wollte mir im Flieger noch schnell die lange Hose anziehen um ja nicht zu kalt zu haben. Die Stewardess hat mich dann nett darauf hingewiesen, dass ich die Hose wohl nicht brauchen wuerde.
Als ich aus dem unterkuehlten Flieger ausstieg und das Airportgebauede verliess war es mir klar. Die Hitze verschaffte mir am abend um 9 Uhr ja noch fast einen Hitzeschlag.
Der nette Shuttelbusdriver kutschierte mich dann zur Backpack OZ Jugendherberge. Er war auch ein toller Fuehrer, der mir die alten Kirchen und die interessanten Gebauede bei Nacht erklaerte.

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Die schoenen alten Gebauede in Adelaide

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Am Centralmarket

Angekommen in der Jugendherberge lernte ich Maike kennen und nach 5 Minuten quatschen entschlossen wir uns gemeinsam auf eine Farm zu gehen. Nach einigen E-mails war beschlossen, dass uns Deby und Ian (aus Meadows) einige Tagen spaeter in Adelaide abholen wuerden.

Nach einer Woche endlich wieder aufs Land. Stadtleben fuer laenger ist echt nicht meines.
Es folgten 3 wunderschoene Wochen auf der Egelview (Adlerblick) Farm. Und im wahrsten Sinne des Worte war es ein traumhafter Ausblick von diesem Hof. Bei gutem Wetter sah man vom Haus aus sogar das Meer, das ca. 1 Stunde von der Farm entfernt ist.

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unser Blick

Wir hatten unser eigenes kleines Haus wo wir uns endlich wieder mal ausbreiten konnten. Und ich genoss es sehr mal nicht aus dem Rucksack leben zu muessen.
Unsere taegliche Arbeit war es die verschiedenen Tiere zu fuettern.
Das Ponny, die schwangeren Angoraziegen, die jungen Angoraziegen, die Hennen und die Kaengurus warteten jeden Tag auf ihr Futter.
Neben diesen Tieren gab es noch Stacy einen verspielten 10 Jahre alten Huendin (sie ist umgerechnet ja schon 70) dann Taggy die zweite Huendin (sie schlief fast den ganzen Tag ausser wenn es essen gab) weiter gehts mit den Alpacas und den Schafen. Bei Debbys Eltern sind noch weitere 3 Ponny, 2 Kuehe die Debbys Vater so richtig verhaetschelt und noch ein paar Schafe.

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Angoraziegen fuettern

Nach dem Fuettern wurden wir von Debby oder Ian zu weiteren Arbeiten eingeteilt wie jaeten (das war kein Unkraut das war hohes Gras) Holzstocken, Marmelade machen (Zitronen-Orangen-Marmelade), kochen, Tomaten pflanzen, mulchen und noch einiges mehr.

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An einem Tag kauften wir Alpacas. Debby durfte eigendlich nur 2 nach Hause bringen es wurden dann doch 3. Deshalb gab es auch kurz Probleme mit Ian, die sich aber schnell wieder legten.

Wir waren auch dabei als Rusty (ein Ponny das bei Debbys Eltern ist) kastriert wurde. Genau an diesem Tag brach dann nicht unweit von der Farm ein Gott sei Dank nur kleines Buschfeurer aus. Und es war bald wieder unter kontrolle. Da die zwei bei der freiwilligen Feuerwehr sind erfuhren wir einiges ueber Buschfeuer und deren Auswirkungen.

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Ian mit dem Alpaca

Ja die Tage verstrichen und dann kam der Tag an dem die Angoraziegen und Alpacas geschoren wurden. Ein naechstes spannendes Erlebnis. Insgesamt waren es 17 Ziegen und 5 Alpacas die geschoren wurden. Anschliessend sahen die Ziegen richtig witzig aus so ohne lange Engelslocken und die Alpacas wurden beim scheren mal so richtig gestreckt (so kann man sie am einfachsten scheren).

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Denis der Schafscherer

Ja wir erlebten wirklich einiges in diesen 3 Wochen, doch mehr gibts, wenn ich zu Hause bin.
Wie schon so oft hiess es auch von diesem netten Platz wieder Abschied nehmen.
Die 3 Wochen sind vorbei und nun bin ich wieder in Adelaide.

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Doch nicht fuer lange, morgen gehts endlich ins ersehnte Outback. Es geht zum Ayers Rock...

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